| Werner Sombart |
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gestorben: 18.05.1941 in Berlin letzte Ruhestätte: Ehrengrab Waldfriedhof Dahlem Berlin - Hüttenweg Werner Sombart studierte nach seiner Schulausbildung
Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Geschichte an den Universitäten
in Berlin, Pisa und Rom. Nach Abschluß des Studiums wirkte er von
1890 bis 1906 als Professor in Breslau, von 1906 bis 1917 an der Handelshochschule
in Berlin und seit 1917 als Nachfolger Gustav Schmollers an der Universität Berlin.
Seinem Werdegang entsprechend war die erste Auflage seines Werkes "Sozialismus und
soziale Bewegung" (erschienen 1896) an marxistischen Leitlinien orientiert, die 10. und
letzte Auflage von 1924 hingegen an entschieden Antimarxistischen. Eine geradlinige
Hinwendung zum Antimarxisten ist bei Sombart allerdings nicht festzustellen. Nach der
Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 definierte er die soziale Welt in
dem Werk "Der deutsche Sozialismus" im nationalsozialistischen Sinn.
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Bereits vor 90 Jahren beschäftigte sich Werner Sombart mit dem Phänomen, warum es in den USA keinen Sozialismus gibt. Sombart fand heraus, daß die politische Kultur der Vereinigten Staaten sich von den politischen Kulturen Europas, auch von denen mit langer demokratischer Tradition, erheblich unterscheidet: Die Aufteilung der politischen Parteien nach sozioökonomischen Klassen mit entsprechenden Programmen und Ideologien hat in Amerika nicht stattgefunden. Dort gibt es nur eine Partei, die der bürgerlichen Besitzenden, aufgeteilt in "Republikaner" und "Demokraten". Ursprünglich regional definiert, konkurrieren sie heute mittels Symbolen und Personen, nicht durch Programme. Auswahl seiner Werke
Literatur
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